Welt der Wellpappe

Entdecke die Welt der Wellpappe!

Hast du dich schon einmal gefragt, wie aus Papier ein stabiler Karton wird? Oder warum manche Kartons innen Wellen haben?

Bei Prima zeigen wir dir, wie Wellpappe entsteht, was man daraus alles machen kann und warum Verpackungen viel spannender sind, als sie auf den ersten Blick aussehen.

Bereit? Dann komm mit auf Entdeckungstour!

Was ist eigentlich Wellpappe?

Wellpappe ist ein echter Teamplayer!

Sie besteht aus mehreren Papierbahnen. Mindestens eine davon wird zu kleinen Wellen geformt und zwischen glatte Papierbahnen geklebt.

Diese Wellen machen das Material leicht und gleichzeitig erstaunlich stabil.

Deshalb kann ein Karton deine Spielsachen tragen, Lebensmittel schützen oder sogar schwere Produkte sicher von einem Ort zum anderen bringen.

Schon gewusst?
Die Wellen im Inneren funktionieren ein bisschen wie viele kleine Stützen, die gemeinsam das Gewicht tragen.

Wie entsteht Wellpappe?

1. Papierrollen
Große Papierrollen kommen in die Wellpappenanlage.

2. Die Welle entsteht
Eine Papierbahn läuft über beheizte Riffelwalzen und bekommt ihre typische Wellenform.

3. Klebstoff kommt dazu
Die Wellenbahn wird mit glatten Papierbahnen verbunden.

4. Wellpappe entsteht
Aus mehreren Papierbahnen wird eine stabile Wellpappenbahn.

5. Schneiden & Rillen
Die große Bahn wird auf die benötigte Größe zugeschnitten.

6. Bedrucken, Stanzen & Kleben

7. Fertige Verpackung

Was gehört in die blaue Tonne?

In die blaue Tonne gehören Dinge aus Papier, Pappe und Karton.

Wichtig: Die Sachen sollten leer und möglichst sauber sein.

Nicht in die blaue Tonne gehören zum Beispiel Essensreste, verschmutztes Papier, Taschentücher oder Plastik.

📰

die Zeitung

🛍️

die Papiertüte

🧃

der Getränkekatron

🧦

die Socken

🧾

der weiße Kassenbon

📦

der Karton

🍎

der Apfel

📓

das Schreibheft

📒

das Ringbuch

🩲

die Windel

📄

das Schreibpapier

📱

das Handy

das Glitzer

🖼️

das Fotopapier

✉️

der Briefumschlag

🍕

die Pizza

Was ist Durchforstung?

Ein Wald braucht Platz, Licht, Wasser und Nährstoffe. Wenn sehr viele junge Bäume dicht nebeneinander wachsen, konkurrieren sie miteinander.

Bei einer Durchforstung werden deshalb gezielt einzelne Bäume entfernt. Dadurch bekommen die übrigen Bäume mehr Platz und können sich besser entwickeln.

Entfernt werden zum Beispiel:

  • Bäume, die sehr dicht an anderen stehen
  • schwache oder schlecht gewachsene Bäume
  • beschädigte oder kranke Bäume
  • manchmal auch einzelne größere Bäume, wenn dadurch andere Bäume bessere Wachstumsbedingungen bekommen

Eine Durchforstung bedeutet also nicht, dass der ganze Wald gefällt wird. Sie ist eine Maßnahme der Waldbewirtschaftung.

Warum werden Papierfasern beim Recycling immer kürzer?

Papier besteht aus sehr vielen winzigen Pflanzenfasern. Diese Fasern bestehen hauptsächlich aus Zellulose und halten im Papier wie ein kleines Netz zusammen.

Beim Recycling wird altes Papier mit Wasser vermischt und wieder in seine einzelnen Fasern zerlegt. Dabei werden die Fasern mechanisch beansprucht: Sie werden geknickt, aufgeraut und können an ihren Enden kleine Stücke verlieren.

Bei jedem Recyclingdurchgang werden deshalb einige Fasern etwas kürzer und schwächer.

Trotzdem können Papierfasern erstaunlich oft wiederverwendet werden. Untersuchungen zeigen, dass geeignete Fasern unter bestimmten Bedingungen bis zu etwa 26-mal recycelt werden können.

Irgendwann sind einzelne Fasern jedoch so kurz, dass sie nicht mehr gut genug miteinander verbunden werden können. Dann werden sie bei der Papierherstellung aussortiert oder verlassen den Recyclingkreislauf.

Merksatz:
Je öfter Papier recycelt wird, desto kürzer werden seine Fasern – aber sie können trotzdem viele Male für neues Papier genutzt werden.

Frischfaser
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Nach 10x Recycling
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Nach 20x Recycling
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Nach 25x Recycling
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So machst du dein eigenes Paper Squishy

Ein Paper Squishy ist ein kleines weiches Kissen aus Papier, das du selbst gestalten und zusammendrücken kannst.

Das brauchst du

Schere

Buntstifte oder Filzstifte

Klebeband

Watte, Küchenpapier oder etwas anderes weiches zum Füllen

So geht's:

1. Male die Vorderseite des Squishies auf ein Blatt Papier

Male ein Motiv auf ein Blatt Papier, zum Beispiel einen Karton, ein Tier, einen Smiley oder ein Stück Obst.

2. Male die Rückseite daneben

Zeichne dasselbe Motiv noch einmal. Du brauchst eine Vorder- und eine Rückseite.

Tipp:

Wenn du das ganze Motiv von außen mit durchsichtigem Klebeband überklebst, wird das Paper Squishy stabiler und hält länger.

3. Schneide Vorder- und Rückseite aus

4. Klebe die Seiten zusammen - lass eine Öffnung frei!

Lege beide Seiten aufeinander und klebe die Ränder mit Klebeband zusammen.

Lass dabei eine kleine Öffnung frei.

5. Fülle das Squishy

Stopfe durch die Öffnung vorsichtig Watte, weiches Papier oder Küchenpapier hinein.

Nicht zu fest füllen – dein Squishy soll sich noch gut zusammendrücken lassen.

6. Schließe die Öffnung

Klebe auch die letzte Öffnung mit Klebeband zu.

Fertig!

Jetzt kannst du dein Paper Squishy drücken, knautschen und immer wieder in Form bringen.

Wissen

Basteln

Ausmalbilder

Experimente

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